Haarmaske & Haarkur
Haarmaske oder Haarkur: was dein Haar wirklich braucht
Ein Conditioner glättet die Oberfläche, eine Haarmaske arbeitet tiefer: Sie füllt Feuchtigkeit und Proteine dort auf, wo Färben, Hitze und Sonne Lücken hinterlassen haben. Hier findest du über 100 Masken, Kuren und Treatments, die wir im Salon einsetzen – von Olaplex No.3 und No.8 über K18 Leave-in Mask bis zu Kevin Murphy, Moroccanoil, Maria Nila und amika Soulfood.
Welche Haarmaske passt zu dir?
- Trockenes Haar: feuchtigkeitsspendende Masken mit Argan oder Sanddorn – Moroccanoil Intense Hydrating Mask, amika Soulfood. Mehr unter Feuchtigkeit & trockenes Haar.
- Geschädigtes, blondiertes Haar: Bond-Builder wie Olaplex No.3 oder K18, die im Inneren der Faser arbeiten. Mehr unter Spliss & geschädigtes Haar.
- Coloriertes Haar: Farbmasken wie Maria Nila Colour Refresh, die Ton und Pflege in einem Schritt bringen. Mehr unter Farbschutz.
- Feines Haar: leichte Kuren, die nicht beschweren, nur in die Längen – kürzer einwirken lassen.
Haarkur richtig anwenden
Ins handtuchtrockene Haar, von den Längen zu den Spitzen, fünf bis zehn Minuten einwirken lassen – bei Bond-Buildern wie Olaplex No.3 gern länger, bei K18 exakt vier Minuten ohne Ausspülen. Einmal pro Woche reicht bei gesundem Haar; stark strapaziertes Haar verträgt zwei Anwendungen. Im Salon stimmen wir die Kur auf deinen Haarzustand ab – frag uns.
Häufige Fragen zu Haarmaske und Haarkur
Was ist der Unterschied zwischen Haarmaske, Haarkur und Conditioner?
Ein Conditioner glättet nach jeder Wäsche die Oberfläche und macht das Haar kämmbar. Haarmaske und Haarkur meinen dasselbe: eine intensivere Pflege, die länger einwirkt und Feuchtigkeit oder Proteine ins Haarinnere bringt. Ein Treatment wie Olaplex No.3 oder K18 arbeitet noch tiefer an der Haarstruktur und ersetzt keinen Conditioner.
Welche Haarmaske für trockenes Haar?
Feuchtigkeitsmasken mit Arganöl oder Sheabutter: Moroccanoil Intense Hydrating Mask, Kevin Murphy Hydrate-Me Masque, evo The Great Hydrator oder Olaplex No.8. Für sehr trockene, dicke Haare darf die Maske reichhaltig sein; bei feinem Haar lieber eine leichte Variante und kürzer einwirken lassen.
Wie wendet man eine Haarmaske richtig an?
Nach dem Shampoo das Haar mit dem Handtuch gut ausdrücken – in tropfnassem Haar verdünnt sich die Maske. Dann in Längen und Spitzen verteilen, mit einem groben Kamm durchkämmen, fünf bis zehn Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Nicht auf die Kopfhaut, außer das Produkt ist ausdrücklich dafür gemacht.
Wie oft sollte man eine Haarkur machen?
Einmal pro Woche bei normalem Haar, zweimal bei blondiertem, coloriertem oder hitzegestresstem Haar. Öfter bringt nichts – zu viel Protein macht das Haar sogar spröde. Bond-Builder wie Olaplex No.3 alle ein bis zwei Wochen, K18 nach den ersten vier bis sechs Wäschen nur noch alle drei bis vier Wäschen.
Keratin-Haarmaske oder Olaplex – was hilft bei kaputten Haaren?
Keratin-Masken füllen die Oberfläche auf und glätten sichtbar, wirken aber nur bis zur nächsten Wäsche. Olaplex No.3 und K18 arbeiten an den Bindungen im Haarinneren und bauen die Struktur über mehrere Anwendungen auf. Bei blondiertem oder chemisch behandeltem Haar ist deshalb ein Bond-Builder die erste Wahl – mehr unter Spliss & geschädigtes Haar.
Haarkur selber machen oder kaufen?
Olivenöl, Honig oder Avocado pflegen die Oberfläche, dringen aber kaum ins Haar ein und lassen sich schwer ausspülen. Eine Profi-Maske ist auf die Haarstruktur abgestimmt, ausgewogen dosiert und in zehn Minuten fertig. Wer beides mag: Hausmittel als Ölpackung vor der Wäsche, die Salon-Maske danach.